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Tipps und Checklisten rund um Beruf und Weiterbildung  
 
 
 
 

 
 
Tipps und Checklisten

Burnout - Symptome rechtzeitig erkennen

Burnout präventiv verhindern

Die Anforderungen in der Wirtschaft, Familie und Beruf nehmen stetig zu. Wer nicht konsequent eine ausgewogene Work-Life-Balance lebt, läuft in Gefahr an einem Burnout zu erkranken. Oft sind es ehrgeizige Menschen, die oft ihre Überforderung zu spät bemerken oder sie nur ungern zugeben wollen.

Burnout – ein unscheinbar schleichender Prozess
Burnout ist anfangs unscheinbar und ein schleichender Prozess. Für den nervlichen Zusammenbruch braucht es oft nur noch wenige Reize. Das frühzeitige Erkennen der entsprechenden Symptomatik, spezielle Risikofaktoren und das Entwickeln von persönlichen Behandlungskonzepten, helfen ein Burnout zu verhindern.

Mögliche Warnsignale in Stichworten:

  • Versagergefühle
  • Erschöpfungszustand
  • dauernde Lustlosigkeit, Gereiztheit
  • permanente Müdigkeit, zunehmende Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • innere Leere, Gleichgültigkeit, Apathie, fehlende Motivation

Mögliche Präventivmassnahmen:

  • Sich Zeit nehmen und sich entsprechend ausruhen.
  • Lernen, von der Arbeit bewusst abzuschalten.
  • Sport, Musik, Unterhaltung, Wellness, Hobbys – alles was das Leben abwechslungsreich macht und zur Entspannung dient, neu entdecken.

Durch gezielte Mitarbeiterführung Burnout verhindern

Robert Kneschke - Fotolia.com
Durch gezielte Mitarbeiterführung Burnout verhindern

Der Tag, an dem die Zeit still steht

Wer unter Dauerstress steht, hat Mühe von den Anforderungen abzuschalten. Die dauerhafte Erreichbarkeit signalisiert: «Ich bin wichtig und unersetzlich.» Dies ist jedoch ein fataler Irrtum. Es geht darum, dass jeder Mitarbeiter bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und der betriebliche Ablauf auch funktioniert, wenn Verantwortungsträger mal nicht da sind. Ein Team definiert sich über das Miteinander und nicht über gegenseitige Abhängigkeiten, die als Machtinstrument missbraucht werden. Leistungsträger brauchen darum den Mut, anderen zu vertrauen, Verantwortung zu übergeben. Sie können dies einüben, in dem sie Tage einzuführen, an denen sie bewusst nicht erreichbar sind und sich die nötige Entspannung gönnen - Tage, «an denen die Zeit für sie still steht». Ist der Vorgesetzte mal längere Zeit weg, kann er sich entspannen, weil er einen Mitarbeiterstab im Hintergrund weiss, der auch ohne ihn den «Laden schmeisst» ...

Entscheidend wichtig ist, dass allfällige Burnout-Symptome sehr ernst genommen werden. Zudem empfiehlt sich, auf jeden Fall bei ersten Symptomen eine Fachperson beizuziehen.

Weiterführende Tipps zum Thema Burnout:

© Ausbildung-Tipps.ch - überarbeitet am 06.06.2011

 

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